Auf hoffnungsvollen Pfaden

Sie kommen und gehen. Die Hoffnung und der Glaube. Wie kleine Sternschnuppen ziehen sie mit ihrem Lichtschweif eine Narbe durch das Firmament und hinterlassen einen Schatten als Sternbild. Die Zeit als desillusionierendes Mittel verglüht in der Wirklichkeit, wenn Misanthropie und Optimismus die humane Gesinnung kreuzen und das durch nihilistische Gebärden geprägte Sein zum Credo der Rastlosen wird. Ein Kampf gegen Goliath erscheint winzig im Vergleich zum eigenen Unvermögen.
Nur ein kleiner Funke ist zurückgeblieben – die Sehnsucht als stilles Zeichen für die Existenz des uns Vorbestimmten, das unser Herz zu heilen und zu füllen vermag. Bereits geboren, existent, auf der irdischen Welt verweilend, um sich mit den vor Zeiten verlorenen Herzen wieder zu verbinden, spüren wir die Unendlichkeit in unserer Brust.

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