Archiv für August, 2008

zwischen den Grenzen.

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , am August 14, 2008 von sternenschatten

Sind es Spielereien, die einen weiten Schatten werfen? Ich bin nicht dafür geschaffen. Ich bleibe mir und meinem Herzen treu.

Eine Traumtänzerin…

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , am August 14, 2008 von sternenschatten

Ich tanze. Ich tanze immerfort. Dorthin, wo mich niemand erreicht. Willst Du mit mir kommen? So folge ihnen… meinen blutigen Spuren der Einsamkeit…

Dig – Incubus

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , am August 9, 2008 von sternenschatten

.

We all have a weakness
but some of ours are easy to identify.
Look me in the eye
and ask for forgiveness;
we’ll make a pact to never speak that word again.
Yes, you are my friend.
We all have something that digs at us,
at least we dig each other.
So when weakness turns my ego up
I know you’ll count on the me from yesterday.

If I turn into another
dig me up from under what is covering
the better part of me.
Sing this song
remind me that we’ll always have each other
when everything else is gone.

We all have a sickness
that cleverly attaches and multiplies
no matter how we try.
We all have someone that digs at us,
at least we dig each other.
So when sickness turns my ego up
I know you’ll act as a clever medicine.

If I turn into another
dig me up from under what is covering
the better part of me.
Sing this song
remind me that we’ll always have each other
when everything else is gone.
Oh, each other…
when everything else is gone.

If I turn into another
dig me up from under what is covering
the better part of me.
Sing this song
remind me that we’ll always have each other
when everything else is gone.
Oh, each other…
when everything else is gone.

Ohhh, each ohter…
when everything else is gone.

DaS. rockt.de

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , am August 5, 2008 von sternenschatten

„So jetzt habe ich es getan! Ich wusste nicht soll ich es machen oder soll ich nicht!? Will er angesprochen werden oder will er nicht? Jetzt ist es zu spät und ich hoffe ich muss es nicht bereuen? Ich werde schon bald in deine Nähe wohnen, ich möchte hier weg, mal ganz neu anfangen und wer weiss vieleicht ja mit dir wenn ich dir gefalle. Könntest mir ja ein bisschen die gegend zeigen und wer weiss was wir beide noch so anstellen können :- )? Sicher willst du auch wissen wie ich aussehen oder? das kannst du auch wenn du mal auf www.s*****.r*****.de gehst kannst du mich sehen und mich erreichen. Leider habe ich hier Bald auch kein Internet mehr, erst wieder in der neuen Wohnung, also meld dich doch über die andere Seite mal bei mir.

Liebe Grüße

I.“

Dass es sich hierbei nicht um mein Geschreibsel handelt, ist offensichtlich. Diese überaus geistreiche Nachricht fand ich in meinem vereinsamten Posteingang, als ich mich heute nach geraumer Zeit bei einer Communityseite einloggte, um mein dortiges „Testprofil“ zu löschen. Zur Info: mein Testprofil enthält lediglich Angaben zu „meinem“ Alter (das eigentlich vielmehr durch das „Ich-halte-mir-die-Augen-zu-und-suche-mir-irgendwelche-Zahlen-aus“-Zufallsprinzip entstanden ist ) und „meinem“ Geschlecht (das ich aus Bequemlichkeit nicht änderte und daher „männlich“ blieb); die auszufüllenden Angaben habe ich aus Desinteresse leer gelassen und habe lediglich der guten Ordnung halber ein unspektakuläres und banales Bild hoch geladen. Ebenso unspektakulär und banal war mein weder anstößiger noch witziger Nickname.

Das Mädchen selbst hatte kein Profilbild von sich, lediglich der Hinweis auf den Link zu ihrer Seite in der Nachricht sollte Aufschluss über ihr Aussehen geben. Nun, meine Neugier, dieses Mädchen, das mich mit ihren gehaltvollen Sätzen (man beachte u.a. die Unstetigkeit der Groß- und Kleinschreibung! Entweder schreibt man alles konsequent klein oder groß) umgeworfen hat (und das im wahrsten Sinne des Wortes! Ich bin doch glatt vom Stuhl gefallen! Man, man, man…), musste gestillt werden. So betrat ich ihre Seite und,  oh Wunder geschehe, was sehen meine Augen? Ein in einem pink farbenen Bikini posierendes Püppchen mit blonden Haaren (ah jaaaa *gääähn*). Nun gut, wir wollen ja nicht oberflächlich sein, also schauen wir uns den Inhalt der Nachricht etwas genauer an :-P Es ist keine allzu schlechte Taktik, sich zunächst zurückhaltend und unsicher auszugeben, um den gezeigten Einsatz als besonders mutig einstufen zu lassen. Tja, und was erwartet unsere Bikininixe für den gezeigten Einsatz und die Überwindung ihrer „Schüchternheit“? Richtig! Eine Belohnung! Und wie darf eine solche aussehen? a) Ich könnte ihr „ein bisschen die gegend zeigen“, b) vielleicht mit ihr „etwas anstellen“ *lol*, c) vorausgesetzt: sie gefällt mir. Momentmal!?? Will sie denn nicht wissen, wer sich hinter dem leeren Profil befindet? Also die Person scheint nicht besonders anspruchsvoll zu sein.

„Nun gut,“ dachte ich mir, „dieses Mädchen wird sicherlich eine Rund-Mail an diverse andere männliche User verschickt haben.“, und so grinste ich weiter vor mich hin und wollte darüber einen Eintrag verfassen, als mich nach ca. 10 min. die nächste Nachricht erreichte:

„na du, mein Name ist M******** und ich sitze hier gerade gelegentlich vor dem Internet, da habe ich dein nettes Profil (mein nettes Profil??? *lol*) entdeckt, es hat mich sehr angesprochen (oh la la… da ist aber jemand von der Aussagekraft meines Nichtseins im Profil stark beeindruckt)! Ich dachte mir: probiere es doch einfach mal aus, schreib ihm doch mal, vielleicht hast du ja so ein glück (soooo ein Glück *g*) und er meldet sich! naja wenn du last hast und ich vielleicht dein Typ bin (wohl weniger) dann melde dich doch bitte, aber auch nur wenn du auch ein ehrlicher Typ bist (oha, das auch noch *g*) und auch wirklich Interesse an mich hast Meine Nummer ist die 0160 *************(und was ist mit der Anschrift? Bankverbindung?) Freu mich wenn du mir schreiben würdest bis dann M**********“

Ok, es kratzt mich wenig, dass die beiden o.g. Personen willkürlich ihre Anfragen an diverse Männer verschicken. Was mich jedoch aneckt, ist ihre Art sich fremden Männern derartig anzubiedern. Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , am August 3, 2008 von sternenschatten

Kurzbeschreibung:

„Felix Krull, Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten, blickt auf sein Leben zurück und schreibt seine Bekenntnisse, eine Geschichte seiner gesellschaftlichen und erotischen Erfolge. Er erzählt dem Leser vom köstlichen Gefühl an der Brust seiner Amme, der Genugtuung des wiederholten Schokoladendiebstahls im Kindesalter und vom Diebstahl an seinen Liebsten. Die Welt will betrogen werden, ist seine Auffassung – und er betrügt sie. Die einschneidenste Veränderung seines Lebens ist sein Rollentausch mit dem Marquis de Venosta. Mit den Papieren, dem Vermögen und dem Namen des Marquis ausgestattet, stehen den ehemaligen Hotelpagen die Türen zur Gesellschaft offen, die er für sich zu nutzen weiß.“

.

Ich habe dieses Buch als Geschenk von einem überaus belesenen, überdurchschnittlich intelligenten und begabten Menschen erhalten, der mir damit viel Heiterkeit versprochen hat. Er hat Wort gehalten. Neben der durch die humoristische, ironische, aber auch gesellschaftskritische Begegnung des Protagonisten erzeugte Heiterkeit, werden auch – für Thomas Mann stilistisch typisch – anregende wissenschaftlich-philosophische Gedankengänge in die Gespräche zwischen Felix Krull und Professor Kuckuck eingepflegt:

„Wollen wir von Abstammung reden, so stammt der Mensch vom Tier, ungefähr wie das Organische aus dem Unorganischen stammt. Es kam etwas hinzu“. (Professor Kuckuck)

„Hinzu? Was, wenn ich fragen darf?“ (Felix Krull)

„Ungefähr das, was hinzukam, als aus dem Nichts das Sein entsprang. Haben Sie je von Urzeugung gehört?“ (…)

„Es hat nicht eine, sondern drei Urzeugungen gegeben: Das Entspringen des Seins aus dem Nichts, die Erweckung des Lebens aus dem Sein und die Geburt des Menschen.“ (…)

„Es habe das Sein nicht immer gegeben und werde es auch nicht immer geben. Es habe einen Anfang gehabt und werde ein Ende haben, mit ihm aber Raum und Zeit, denn die seien nur durch das Sein und durch dieses einander gebunden. Raum, sagte er, sei nicht weiter als die Ordnung oder Beziehung materieller Dinge untereinander. Ohne Dinge, die ihn einnähmen, gäbe es keinen Raum und auch keine Zeit, denn Zeit sei nur eine durch das Vorhandensein von Körpern ermöglichte Ordnung von Ereignissen, das Produkt der Bewegung, von Ursache und Wirkung, deren Abfolge der Zeit Richtung verleihe, ohne welche es Zeit nicht gebe. Raum- und Zeitlosigkeit aber, das sei die Bestimmung des Nichts. Dieses sei ausdehnungslos in jedem Sinn, stehende Ewigkeit, und nur vorübergehend sei es unterbrochen worden durch das raum-zeitliche Sein. Mehr Frist, um Äonen mehr, sei dem Sein gegeben als dem Leben; aber einmal mit Sicherheit, werde es enden, und mit ebensoviel Sicherheit entspreche dem Ende ein Anfang. Wann habe die Zeit, das Geschehen begonnen? Wann sei die erste Zuckung des Seins aus dem Nichts gesprungen kraft eines „Es werde“, das mit unweigerlicher Notwendigkeit bereits das „Es vergehe“ in sich geschlossen habe? Vielleicht sei das „Wann“ des Werdens nicht gar so lange her, das „Wann“ des Vergehens gar nicht so lange hin. (…)“

Das Ende des Romans ist meines Erachtens etwas zu kurz gehalten. Ich habe bis zur letzten Seite auf den Spannungsmoment bzw. auf die Demaskierung Krulls gewartet. Um zukünftigen Lesern das Ende nicht vorweg zu nehmen, werde ich an dieser Stelle mein Schweigen walten lassen ;-)

Mit dem gestrigen Tage habe ich die ersten 20 Seiten des Romans „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafon gelesen. Er gefällt mir bislang unglaublich gut! Sowohl der poetische Erzählstil als auch der bisherige Verlauf der Handlung ist wunderbar packend und spannend dargestellt. Ich bin schon sehr gespannt, was mich im Weiteren erwarten wird. Näheres dazu dann später in einem weiteren Eintrag von mir. :-)

Beyond An Infinite

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , am August 1, 2008 von sternenschatten

 

Alles began mit einer sehr guten Empfehlung des Stückes Holding on, das mich aufgrund seiner Eingängigkeit sofort in den Bann zog. Ein wunderschönes Lied, das zum Träumen einlädt und gute Laune zaubert. Ich hatte noch keine Gelegenheit gehabt, mir das Album vollständig anzuhören. Daher werde ich dies in baldigster Bälde nachholen, um ergänzend zu diesem Eintrag eine Rezension abzugeben.

Für Interessierte hier eine kleine Hörprobe zum o.g. Stück: http://www.myspace.com/thebeautyroom ;-)

P.S.: An dieser Stelle liebste Grüße und ein Dankeschön an Mario, der mich an dieses Stück heranführte.