Eine Traumtänzerin…

Ich tanze. Ich tanze immerfort. Dorthin, wo mich niemand erreicht. Willst Du mit mir kommen? So folge ihnen… meinen blutigen Spuren der Einsamkeit…

7 Antworten zu “Eine Traumtänzerin…”

  1. Christoph (Loki) Sagt:

    Es fehlen mir die Worte….

    Ist das das Resignieren? Resignation, Kapitulation nach ewiger Suche…

    –> Warum hinfort tanzen, wo Dich niemand zu erreichen vermag?
    So blutet es noch stärker. Zusammen ist man weniger allein…

  2. sternenschatten Sagt:

    Mein lieber Christoph, Deine Einfühlungsgabe ist bemerkenswert. Ich wünschte, es gäbe mehr Menschen Deiner Art, die imstande sind, sich mit den Gefühlen und Gedanken anderer Menschen zu beschäftigen und zu verstehen! Die meisten sind auf ihr eigenes Wohlsein bedacht und übergehen mit ihrer eigenen Unentschlossenheit die Gefühle des anderen…

    Man könnte es durchaus als Resignation oder Kapitulation bezeichnen; allerdings würden wir hier in Bezug auf die älteren Einträge und Kommentare wiedermals auf das Paradoxon stoßen. Wenn aber von der Suche abgeraten wurde/wird, so ist dies im Umkehrschluss mit der Resignation bzw. Kapitulation erfüllt, oder nicht? Doch mein ewiger Begleiter ist nicht die Suche, sondern mein Stern, den ich in meinem Herzen trage. Manchmal fällt man vom Glauben an die Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und Verstandesmäßigkeit der Menschen ab; ich will es nicht pauschalisieren, sondern ich ziehe hier einen Querschnitt im Zuge meiner Erfahrungen mit ihnen.

    Dein letzter Satz ist sehr schön… Ja, Du hast sehr wohl Recht, wenn Du sagst, dass es noch stärker blutet, wenn man für andere unerreichbar bleibt. Es ist ein Tanz in die Welt der ewigen Träume… Jeder sehnt sich nach Wärme und Geborgenheit… und doch sind die wenigsten imstande, einem die Hand zu halten und mit einem durchs Dunkel zu gehen. So lange man zusammen ist, ist man nicht allein und gemeinsam schafft man sich wieder den Weg zum Licht. Fällt der eine, so fange ich den anderen auf, um mit ihm wieder aufzusteigen. So geschieht dies im gegenseitigen Einverständnis. Es geht nicht um die Zweckmäßigkeit des Zusammenseins im Hinblick auf die Reduzierung des Alleinseins. Es geht um die Erreichbarkeit als unmittelbare Brücke für Nähe.

  3. Christoph (Loki) Sagt:

    Deine letzteren Einträge und auch die Auseinandersetzung mit jenen sowie den Kommentaren ist mir sehr wohl noch präsent.

    Man könnte den Tanz auch auf andere Weise interpretieren, dass man sich in Träume sich tanzend flüchtet, die Augen veschließt, um die Einsamkeit zu erleben. Dagen spricht jedoch natürlich das Bluten..

    Sicher, der Satz „Zusammen ist man weniger allein“ ist auf der einen Seite recht oberflächlich und soll deine Mundwinkel zu einem Lächeln verleiten. In Zweisamkeit doch allein: Das wäre das, was du sicherlich meintest. Klar kann man Zusammen sein, sich erleben, aber dennoch niemals die Hand des anderes in seiner spüren….

    Bis es zum gemeinsamen Tanz in ewigen Träume kommen mag, dauert es einge Zeit des Hände halten….

  4. sternenschatten Sagt:

    “Man könnte den Tanz auch auf andere Weise interpretieren, dass man sich in Träume sich tanzend flüchtet, die Augen veschließt, um die Einsamkeit zu erleben. Dagen spricht jedoch natürlich das Bluten..”

    Ausgezeichnet! Sehr gut. Wie man sieht, können Worte verschiedenartig ausgelegt und interpretiert, doch nur in ihrer Summe mit den anderen Symbolen verstanden werden :)

    “Zusammen ist man weniger allein”: Es hängt davon ab, aus welcher Perspektive man diesen Satz sieht. Man kann auch in einer Masse allein sein. Die Gefahr des Alleinseins bzw. -fühlens in der Gesamtheit ist meiner Ansicht nach größer, da man leichter darin untergeht. Es sei denn, der Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe ist so groß, dass sie einen tragenden Charakter besitzt. Zu der Zweisamkeit (die ich nicht zwingend meinte, es war vielmehr eine abstrakte als konkrete Vorstellung): sicherlich muss eine Verbindung wachsen und dies geschieht in der Regel mit der gemeinsam erlebten Zeit als Ergebis der zusammenschweißenden Erlebnisse und Momente. Ob es zur endgültigen Symbiose kommt, ist natürlich eine andere Frage. Ich denke – nein, ich glaube und bin mir ganz sicher, dass es möglich ist, die Hand des anderen zu spüren :)

  5. Christoph (Loki) Sagt:

    Die Hand des anderen zu spüren, sicher kann man das. Es war eher eine abstrakte als eine konkrete Vorstellung… ;)

    Ich habe leider einen Rechtschreibfehler entdecken müssen in deinem Zitat meiner Worte. Doofe Sache…

    Fazit ist ja eigentlich, es zu schaffen, der Einsamkeit den Rücken zu kehren. Alleinsein und -fühlen sind unterschiedliche Paar Schuhe, so denke ich. Quasi nach dem Motto: „ich bin ohne zu sein“

    so geht es seinen Weg und driftet ab, so bleibe ich bei meinem kleinen doch so simplen Fazit zurück.

  6. sternenschatten Sagt:

    Um Deine Orthographie in Deinen Kommentaren (bzw. Zitaten) mache Dir keine Gedanken! Ich kann mich auch nicht von Tippfehlern freisprechen. Hey, das macht einen doch viel sympathischer und da ich auch ein so sympathischer Mensch bin, habe ich in meinem letzten Kommentar das “n” bei “Ergebnis” bewusst vergessen ;)

    Ja, Alleinsein und -fühlen sind definitiv auseinander zu halten, da sie aus unterschiedlichen Lagen/Umständen resultieren.

    Richtig. Wie man der Einsamkeit beikommt, ist noch eine zu ergründende Sache, wenngleich keine einfache, aber mit Sicherheit keine unlösbare Aufgabe.

  7. Christoph (Loki) Sagt:

    Aufgaben bzw. auch in dem Fall eine Herausforderung sind/ist dazu da gemeistert zu werden. Wir bilden die Ergündungsoffensive…

    Wenn du sagst, es macht einen sympathischer nicht perfekt zu sein, aber so pefektioniert extra was zu vergessen und nicht pefekt zu wirken, ist dass verrückt :D nein, du bist sehr sympathisch, besonders nun auch wegen dem vergessenen „n“.

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